AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Nutzung von timesaver


  1. Geltungsbereich
    Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“ genannt) gelten für sämtliche Leistungen, welche die openconcept AG (im Folgenden „Anbieter“ genannt) unter dem Namen timesaver gegenüber ihren Nutzern entgeltlich oder unentgeltlich erbringt. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen haben keine Geltung. Mit der Registrierung bei timesaver akzeptiert der Nutzer die vorliegenden AGB.

  2. Abgrenzung
    Diese AGB beziehen sich nicht auf die Enterprise Version von timesaver.

  3. Leistungen und Dienste
    Der Anbieter bietet mit dem Dienst timesaver die Möglichkeit an, verschiede Informationen im Zusammenhang mit der Arbeitszeit, Tätigkeiten und Spesen zu erfassen und aus diesen verschiedene Berichte zu generieren.
    timesaver ist ein Webservice, der über das Internet und mobile Geräte zugänglich gemacht wird. Der Internetzugang sowie die Datenübertragung zum mobilen Gerät sind nicht Gegenstand der Leistung des Anbieters.
    Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Leistungen jederzeit zu aktualisieren oder zu erweitern.

  4. Recht am Mandantennamen
    Zurzeit gilt für die Vergabe des Mandantennamens „first come first served".
    Der Anbieter behält sich das Recht vor den Mandantennamen zu ändern, bzw. freizugeben.

  5. Bewegungsdatenhaltung
    Die Bewegungsdaten wie Arbeitszeit- und Tätigkeitseinträge sind 2 Jahre in die Vergangenheit auf dem System vorhanden und einsehbar. Danach können diese vom Anbieter gelöscht werden, falls keine „Archivjahre“ bestellt wurden. (Die vorgeschriebene Aufbewahrungspflicht von Arbeitszeiten nach Arbeitsgesetz beträgt 5 Jahre.)

  6. Tätigkeitseinträge
    Der Anbieter behält sich das Recht vor, bei überdurchschnittlich vielen Tätigkeitseinträgen pro Benutzer eines Mandanten einen zusätzlichen Preis im Rahmen der bestehenden Preise zu verrechnen.  

  7. Verfügbarkeit der Leistungen
    Der Anbieter gewährleistet eine Verfügbarkeit der Leistungen in Höhe von 97% im Jahresmittel. Ausgeschlossen von der Gewährleistung sind Leistungsmängel, die nicht vom Anbieter zu vertreten sind.

  8. Preise
    Die aktuellen Preise für die Nutzung der Leistungen und Dienste vom Anbieter können der Preisliste entnommen werden.

  9. Pflichten des Nutzers
    Der Nutzer sichert zu, dass die Informationen, die im Rahmen der Account-Erstellung des Mandanten angegeben wurden zutreffend sind. Änderungen sind dem Anbieter umgehend zu melden.
    Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Nutzung die in der Schweiz geltenden Gesetze und Rechtsvorschriften einzuhalten.
    Dem Nutzer von timesaver ist es untersagt, timesaver missbräuchlich in Anspruch zu nehmen. Eine missbräuchliche Nutzung liegt insbesondere bei der Nutzung von technischen Hilfsmitteln oder Methoden, die die Funktionsfähigkeit von timesaver beeinträchtigen oder beeinträchtigen können (Software, Skripte, Bots etc.), vor.
    Der Nutzer ist verpflichtet, die Zugangsdaten für seinen timesaver Account vor der unberechtigten Kenntnisnahme Dritter zu schützen.

  10. Vertragsabschluss
    Ein Vertragsverhältnis kommt mit der erfolgreich abgeschlossenen Registrierung des Mandanten zustande. Eine erfolgreiche Registrierung ist erst dann erfolgt, wenn der Nutzer die Registrierung bestätigt.

  11. Testphase
    Der Nutzer kann timesaver während der Testphase kostenlos testen und nutzen. Sind nach Ablauf der Testphase keine Zahlungsdaten unter dem entsprechenden Menüpunkt in timesaver eingegeben worden, wird die Nutzung von timesaver zunächst eingeschränkt und spätestens 10 Tage nach Ablauf der Testphase deaktiviert. Zudem wird das Vertragsverhältnis rückwirkend und ohne Kosten für den Nutzer aufgehoben/gekündigt. Dabei werden sämtliche Daten und Accounts des Nutzers unwiderruflich gelöscht.

  12. Leistungsperiode und Verrechnung
    Der Beginn der Leistungsperiode erfolgt 1 Tag nach Ablauf der Testphase des Mandanten und dauert 1 Jahr. Ohne Kündigung verlängert sich diese jeweils automatisch um ein weiteres Jahr.
    Die Leistungen werden grundsätzlich jährlich im Voraus verrechnet.
    Für die Erneuerung resp. Verlängerung der Lizenzen richtet sich die Anzahl der verrechneten Benutzer nach der Anzahl gewählter Lizenzen am Ende der Leistungsperiode.
    Kommen während der Leistungsperiode neue Mitarbeiter dazu, so erfolgt für diese im 1. Jahr die Verrechnung nach Anzahl der Monate bis zum Ende der Leistungsperiode.
    Bereits verrechnete Lizenzen werden nicht zurückerstattet.
    Umfangsabhängige Leistungen (z.B. zusätzliche Tätigkeitseinträge oder Schnellaufschaltungen) werden im Nachhinein verrechnet.
    Die Rechnungen werden per E-Mail im PDF-Format an die Rechnungs-Kontakt-Emailadresse des Mandanten gesendet.
    Falls keine fristgerechte Zahlung der gewählten Lizenzen erfolgt, wird der komplette Mandant gesperrt.

  13. Kündigung
    Die Kündigung kann jeweils auf Ende der Leistungsperiode erfolgen. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate.
    Bei Zahlungsverzug von über 8 Monaten erfolgt die Kündigung automatisch per Ende der aktuellen Leistungsperiode.
    Achtung: Sollte in einem Zeitraum von 3 Monaten kein Login stattgefunden haben, behält sich der Anbieter vor, den Vertrag nach vorhergehender Erinnerungs-Mail zu künden (Dies gilt nur bei der kostenfreien Variante).
    Nach der Kündigung werden sämtliche Accounts und Daten des Nutzers unwiderruflich gelöscht.

  14. Preisänderungen
    Die Preise können jeweils per Monatsanfang angepasst werden. Auf bereits vorverrechnete Leistungen wirken sich diese Preisänderungen nicht aus.
    Preisänderungen werden mindestens 4 Monate im Voraus per E-Mail an die Kontakt-E-Mail-Adresse des Mandanten bekannt gegeben.

  15. Zahlungsbedingungen
    Die vom Anbieter gestellten Rechnungen sind innert 30 Tagen netto zahlbar. Reklamationen bezüglich Rechnungen sind innerhalb einer Frist von 10 Tagen ab Belegdatum schriftlich zu melden.

  16. Zahlungsverzug
    Kommt der Nutzer mit der Zahlung in Verzug, so hat der Anbieter nebst Anspruch auf Verzugszins das Recht, bis zur Zahlung der geschuldeten Leistungen, sämtliche Leistungen einzustellen und die Nutzung von timesaver zu deaktivieren. Die Aktivierung kann bis zu 5 Arbeitstagen nach Zahlungseingang dauern.
    Nach Ablauf einer Frist von 3 Monaten ab dem Fälligkeitsdatum ist der Anbieter berechtigt, sämtliche Accounts und Daten des Nutzers unwiderruflich zu löschen.

  17. Haftung
    In keinem Fall haftet der Anbieter für Schäden, welche sich direkt oder indirekt aus der Bedienung, dem Gebrauch, allfälligen Störungen oder dem Ausfall von timesaver ergeben. Ausgeschlossen ist insbesondere jede Haftung für Folgeschäden (z.B. entgangener Gewinn oder Ansprüche Dritter).

  18. Datenschutz
    Der Anbieter schützt die Daten durch geeignete technische Mittel und organisatorische Massnahmen vor unautorisierten Zugriffen, Manipulationen sowie Datenverlust und behandelt sie streng vertraulich. Bei der Erfassung und Bearbeitung von Personendaten werden die Bestimmungen der schweizerischen Datenschutzgesetzgebung beachtet.
    Einzelheiten zur Verarbeitung der Nutzer-Daten sind in den Datenschutzbestimmungen von timesaver geregelt. Diese sind Bestandteil dieser AGB.

  19. Support
    Für Fragen zur Benutzung von timesaver stehen auf der Webseite FAQ (Frequently Asked Questions, englisch für häufig gestellte Fragen) zur Verfügung.
    Spezifische Supportanfragen können schriftlich eingegeben werden. Die Beantwortung von Supportanfragen kann vom Anbieter mit vorgängiger Ankündigung verrechnet werden.

  20. Originaltext
    Die AGB für die Benutzung der Dienstleistungen sind in mehreren Sprachen abgefasst. Im Falle von Widersprüchen ist die deutsche Version massgebend.

  21. Schlussbestimmungen
    Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Die Änderungen werden den Nutzern schriftlich oder auf andere geeignete Weise bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, sofern der Kunde nicht innert Monatsfrist schriftlich widerspricht.
    Sollten einzelne Regelungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Regelungen nicht berührt.
    Alle Rechtsbeziehungen des Nutzers mit dem Anbieter unterstehen dem schweizerischen Recht.

Als Gerichtsstand gilt der Hauptsitz des Anbieters.

openconcept AG, Februar 2013