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Sollstunden-Vorlage

In diesem Teil der Maske können Sie die vorhandenen Sollstunden-Vorlagen umbenennen oder löschen, Sie können bei Bedarf auch zusätzliche Vorlagen erstellen.

Mit Wiederherstellen wird der Initial-Zustand wieder hergestellt, d.h. alle Änderungen werden rückgängig gemacht.

Sofern es mehrere Sollstunden-Vorlagen gibt (z.B. wenn eine Firma mehrere Standorte hat), so kann zwischen diesen gewechselt werden.

Es wird angezeigt, wie viele Arbeitsstunden ein Mitarbeiter während eines Jahres leisten müsste.

Hinweis:
Sofern die Mehrsprachigkeit aktiviert wurde, können Sie bei Bedarf mit dem Button "Übersetzen" die Feiertage in andere Sprachen übersetzen.


Das Fenster «Sollstunden Vorlage»

Existieren noch keine Sollstunden-Vorlagen erscheint im Fenster «Sollstunden Vorlage» ein Weiter-Button:


18_Verwaltung_SollstundenVorlage1_nachRegister


Wenn bereits Vorlagen erstellt wurden, wählen Sie "Neue Vorlage".

Anschliessend wählen Sie den Ferienkalender aus, der am Standort Ihres Unternehmens gilt. Im Bild unten ein Beispiel für einen Standort in der Schweiz:


19_Verwaltung_SollstundenVorlage2_nachRegister


Geben Sie dann die Wochenarbeitszeit in Stunden und Minuten (0 - 60) an:


20_Verwaltung_SollstundenVorlage6_nachRegister_v2


In Ländern, in denen mit Tagesarbeitszeiten gerechnet wird, wird einfach auf eine Woche umgerechnet. Dasselbe gilt für eventuell geltende Tageshöchstarbeitszeiten. Diese werden auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten umgerechnet. Zur Kontrolle von Überschreitungen von (wöchentlichen) Höchstarbeitszeiten stehen verschiedene Funktionen und Prüfmethoden (Überzeit-Kontrolle) zur Verfügung. 

timesaver listet nun sämtliche bestehenden Benutzer auf und fordert Sie auf, für jeden Benutzer ein Startdatum und ein Pensum anzugeben sowie dessen Sollstunden zu aktivieren. Falls noch keine neuen Benutzer erstellt wurden, wird natürlich nur ein Benutzer, der Mandant Verantwortliche, angezeigt.


21_Verwaltung_SollstundenVorlage7_nachRegister


Abschliessend erscheint das letzte Fenster dieses Schritts: die Sollstunden Vorlage. Die folgenden Erläuterungen gehen nur auf die Situation in der Schweiz ein. Analoges gilt aber teilweise auch für Liechtenstein, Österreich und Deutschland.

Konfigurieren Sie als erstes den Feiertagskalender in der rechten Spalte. Und erst als zweites den Sollstundenkalender:


Feiertage konfigurieren



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Konfiguration Feiertage

  1. Datum: Datum, auf den der Feiertag fällt
  2. Beschreibung: Name des Feiertags
  3. Sollstunden: Anzahl Sollstunden, die an diesem Feiertag bezahlt sind.
    • 0:00 bedeutet, dass der Feiertag bezahlt ist. 
  4. Gesetzlich: als gesetzlich markierte Feiertage (Häkchen gesetzt) sind den Sonntagen gleichgestellt.
    • gesetzliche Feiertage werden von der wöchentlichen Höchstarbeitszeit abgezogen. Die Überzeit verringert sich gegebenenfalls.
  5. Beweglich: bewegliche bzw. unbewegliche Feiertage
    • bei unbeweglichen Feiertagen (kein Häkchen) wird das Datum im nächsten Jahr übernommen.

Feiertage
Die Anzahl der gesetzlichen Feiertage und öffentlichen Ruhetage kann in der Schweiz stark variieren.
Der Bundesfeiertag (1. August) ist der einzige eidgenössische Feiertag (ArG, Art. 20a). Die Kantone können bis zu acht weitere kantonale Feiertage den Sonntagen gleichstellen (ArG, Art. 20a). Es können aber auch weniger sein. Ausserdem dürfen auch Gemeinden Feiertage bestimmen. Und natürlich dürfen Unternehmen auch eigene Feiertage bestimmen. 

Anzahl Sollstunden:
Sollstunden = 0:00: Der Feiertag ist zu 100% bezahlt.
Sollstunden ≥ 0:01: Der Arbeitnehmer muss die angegebene Zeit (≥ 0:01) arbeiten. Den Rest des Tages erhält er jedoch frei. 

  • Bei Feiertagen, an denen ein halber Tag gearbeitet wird, wird beispielsweise 4:00 eingetragen, wenn die Sollstunden / Tagesarbeitszeit 8:00 betragen (typisch für 40 Stundenwoche mit 5 Arbeitstagen), oder 4:12, wenn die Sollstunden / Tagesarbeitszeit 8:24 betragen (typisch für 42-Stundenwoche mit 5 Arbeitstagen). 
  • Häufig muss zum Beispiel am Tag der Arbeit ein halber Tag gearbeitet werden (siehe Bild oben). 

Gesetzlich / nicht gesetzlich:
Gesetzliche Feiertage sind den Sonntagen gleichgestellt. Nicht-gesetzliche Feiertage jedoch nicht. Dieser Umstand wird bei der Berechnung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit (und somit auch  der Überzeit) wie folgt berücksichtigt:

  • Gesetzlicher Feiertag: Die Zeit, die an einem gesetzlichen Feiertag nicht gearbeitet wird, muss von der wöchentlichen Höchstarbeitszeit abgezogen werden, weil es sich um einen Sonntag handelt. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit verringert sich also um die arbeitsfreie Zeit.
    • Ein gesetzlicher Feiertag wirkt sich übrigens nicht auf die Berechnung der w. Höchstarbeitszeit / Überzeit aus, wenn dieser auf einen Sonntag fällt. Auch hier darf das Häkchen keinesfalls nachträglich gesetzt werden.
  • Kein gesetzlicher Feiertag: Ein nicht gesetzlicher Feiertag reduziert die wöchentliche Höchstarbeitszeit auch dann nicht, wenn dieser auf einen Arbeitstag fällt. Das Häkchen wird nicht gesetzt.

HINWEIS bewegliche Feiertage
Per Default wird bei gesetzlichen Feiertagen die Option «beweglich» nicht aktiviert. Und zwar auch dann, wenn es sich um einen beweglichen Feiertag handelt wie beispielsweise Pfingsten.
Der Grund dafür ist, dass das timesaver alle gesetzlichen Feiertage der Schweiz, Lichtenstein, Österreich und Deutschland intern bereits als beweglich erkennt und die Daten korrekt einsetzt. 

  • Beweglich ist z.B. der Ostersonntag, der immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling fällt. Und folglich auch der Pfingstmontag, der immer am 50. Tag nach Ostern stattfinden muss.
    Wenn aber Sie einen Feiertag einführen, der nicht gesetzlich anerkannt ist, aber beweglich, dann müssen Sie diese Option unbedingt aktivieren. 
  • Das ist in der Regel für alle nicht-christlichen religiösen Feste der Fall, die in der Regel auch nach einem anderen Kalendersystem berechnet werden als dem gregorianischen Kalender

HINWEIS gesetzliche Feiertage
Das System trägt auch diejenigen gesetzlichen Feiertage ein, die immer auf einen Sonntag fallen. Die Option «gesetzlich» darf dann keinesfalls aktiviert werden, weil andernfalls die Überzeit falsch berechnet wird. Die Sollstunden müssen 0:00 betragen. Das ist zum Beispiel beim Ostersonntag der Fall, der vom System einfach als «Ostern» bezeichnet wird. Der Feiertag ist sozusagen wirkungslos. Ostern wird trotzdem aufgeführt, weil andere Feiertage relativ zu Ostern liegen. 

Beweglich / nicht beweglich:

  • Bewegliche Feiertage: Das Häkchen ist gesetzt. Wird die Sollstunden Vorlage für das nächste Jahr aktiviert, bleiben die Felder für diese Feiertage leer und müssen daher ausgefüllt werden. 
  • Unbeweglich Feiertage: Wird die Sollstunden Vorlage für das nächste Jahr aktiviert, wird das aktuelle Datum einfach übertragen.



Sollstunden anpassen

Passen Sie nach den Änderungen am Feiertagskalnder, falls nötig, die Verteilung der Sollstunden auf die Woche(n) an. 

Ändern Sie die täglichen Sollzeiten in einer beliebigen Woche. Mit der Funktion «Kopieren» können Sie die Werte dieser Woche – falls erwünscht – auf alle nachfolgenden Wochen übertragen. Die grau markierten Felder sind die Wochenenden. Die blau markierten Felder sind die Feiertage. 

WICHTIGER HINWEIS
Kontrollieren Sie den Feiertagskalender und die Sollstunden-Vorlage sorgfältig auf deren Korrektheit. Fehler können nachträglich nur sehr umständlich oder gar nicht korrigiert werden.