open concept Newsletter Nr. 7 / 2016



Die Grösse des Internets verdoppelt sich alle 5,32 Jahre. Angetrieben wird dieses Wachstum durch ein Internet der Dinge, welches nicht mehr ausschliesslich Menschen, sondern immer mehr Dinge miteinander verbindet. Nach Schätzungen von Experten des IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) wird das Internet bis 2020 rund 100 Mrd. Dinge miteinander verbinden.

Dazu muss allerdings eine umfangreiche Softwareinfrastruktur im Netz und auf Hintergrundservern die Dinge verwalten und mit Dienstleistungen unterstützen. Ein solcher Dienst ist IFTTT. Die App wurde 2010 von Linden Tibbets ins Leben gerufen und erhielt 2015 den Jurypreis der Global Mobile Awards für die beste mobile App (Best Overall Mobile App). IFTTT verbindet Geräte und Anwendungen systemübergreifend, z.B. Ihren E-Mail-Dienst mit Ihrer Nachttischlampe. Einzige Voraussetzung: Internetanbindung.

Wir haben IFTTT an unserer mobilen Zeiterfassungssoftware «timesaver» erfolgreich getestet. Das automatische Ein- und Ausstempeln mit dem Mobiltelefon an einer beliebig wählbaren geographischen Position funktionierte einwandfrei und mit relativ geringem Aufwand. Wie das funktioniert, können Sie im dritten Abschnitt «Zeiterfassung mit IFTTT» nachlesen.

Ich wünsche Ihnen erfolgreiches Zeitwirtschaften.

Ihr Stefan Huggenberger
Themenübersicht:
IFTTT und das Internet der Dinge
IFTTT und das Internet der Dinge
 
IFTTT ist ein Akronym für «If This Then That» und basiert auf der sog. ereignisgesteuerten Programmierung. Es werden also vordergründig nicht Geräte, sondern Ereignisse und Aktionen miteinander verknüpft. Die möglichen Anwendungen schiessen dadurch ins Unendliche.